Mein Dienst beim Bundesheer
1981 - 1984
Grundwehrdienst und freiwillig verlängerter Grundwehrdienst
bei der FlAB 12 am Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg in Aigen/Ennstal
und beim FlAB 3 in der Schwarzenbergkaserne in Siezenheim.
Das Fliegerabwehrbattaillon 12 Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg in Aigen/Ennstal.
Das Kasernengebäude wo ich den ersten Teil meiner Dienstzeit verbrachte.
Gruppenbild auf der Heeresunteroffiziersschule (HUOS) im Jahr 1984. Der mit den
Fliegerschwingen bin ich. Der 3 monatige Ausbildungslehrgang fand in diesem Jahr,
wegen Renovierungs- bzw Umbauarbeiten nicht in Enns, sondern in Amstetten statt.
20 mm FlAK 65/68
(... auf der 20 mm FlAK 65/68 war ich Geschützführer)
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Mein damaliges 20 mm FlAK 65/68 Geschütz in Feuerstellung bei einer Übung.
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Beschreibung
20 mm Fliegerabwehrkanone 65/68 Die 20 mm FlAK 65/68 ist ein luftgekühltes, vollautomatisches Geschütz mit sehr hoher Schussfolge. Die 20 mm FlAK 65/68 ist für Einzel- und Dauerfeuer eingerichtet. Sie kann auf einem Pinzgauer 712 FlA aufgebaut, oder auf einer Lafette eingesetzt werden. Die 20 mm FlAK 65/68 verfügt über ein Fliegerabwehrvisier und über ein Erdzielfernrohr.
© Erhard Gaube - www.gaube.at Technische Daten:
Kadenz: 1000 Schuß/min
Gewicht in Feuerstellung gegen Luftziele: 450 kg
Gesamtgewicht: ca. 600 kg
Munition: 4 Trommelmagazine
mit je 50 Schuß

Links: Blick durch das Reflexvisier
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Mein damaliges 20 mm FlAK 65/68 Geschütz getarnt bei einer Übung im Raum Zeltweg.
Mit meiner Geschützbesatzung, ein super eingearbeitetes Team. Wir konnten uns gegenseitig aufeinander absolut verlassen. Im unteren Bild bin ich mit einer russischen Maschinenpistole.
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Verwendung
Es können Luftziele auf eine Entfernung von 1500 m, schwach gepanzerte Erdziele bis 500 und ungepanzerte Erdziele bis 2000 m bekämpft werden.
Im Bild unten sieht man den Blick durch das Fliegerabwehrvisier (Reflexvisir).
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Mein damaliges 20 mm FlAK 65/68 Geschütz getarnt mit Pinzgauer in einer Feuerstellung
in der Nähe des Fliegerhorstes Fiala-Fernbrugg in Aigen/Ennstal im Jahr 1982.
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"Auf den Bildern ist meine erste Geschützbedienung, die ich in der Waffenfachausbildung zur Ausbildung hatte, zu sehen. Meine Besatzung war
ein ausgesprochen gutes, diszipliniertes Team von 4 Mann auf die ich mich
verlassen konnte. Wir machten unsere Arbeit sehr gut. Zwei davon haben sich nach dem Präsenzdienst beim Bundesheer auch weiterverpflichtet."
FlAB 12
Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg
Aigen/Ennstal
Meine Dienstzeit:
01.April 1981 - 16.Oktober 1983
Fliegerabwehrbataillon 2 am Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg
Das Fliegerabwehrbataillon 2 ist das bodengestütze Kampfelement der Luftstreitkräfte. Das Bataillon hat Standorte in Zeltweg und in Aigen im Ennstal. Die wichtigsten Waffensysteme des Verbandes sind mittlerweile die Fliegerabwehrlenkwaffe "Mistral" und die radargesteuerte 35mm Zwillingsfliegerabwehrkanone. Die Fliegerabwehrkräfte schützen strategisch wichtige Räume, Objekte und Einrichtungen (kritische Infrastruktur) gegen Angriffe aus der Luft. Der Schutz von Personen und vor allem der eingesetzten Bodentruppen in grenznahen Gebieten hat dabei Vorrang.
Unser Zug im Arbeitsanzug und mit "Schminke"
 vor einer Nachtübung während der Grundausbildung im Jahr 1981.
Spaßbilder während Ausbildungspausen aufgenommen im August 1981.
Da war ich noch einfacher Wehrmann. Als Standartbewaffnung hatten wir damals
das StG 58. Das Sturmgewehr 58 war der Vorgänger des heute beim
österreichischen Bundesheer verwendeten StG 77. Heute wird es nur mehr von der
Garde als Exerzierwaffe zu Repräsentationszwecken eingesetzt.
MG 74 © Erhard Gaube - www.gaube.at
MG 74 © Erhard Gaube - www.gaube.at
Während der Chargenfachausbildung 1983 war ich 3 Monate lang Schütze 1 am MG 74.
Das Maschinengewehr hatte ein Gewicht von 12,7 kg. Das MG 74 ist ein
Maschinengewehr aus österreichischer Fertigung. Es ist eine Weiterentwicklung
des MG 42 und seit 1974 das Standard-MG des österreichischen Bundesheers.
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Der Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg
1935 begann man mit Erkundung von Flächen zur Errichtung von Flugplätzen für die Einsatzverbände der österr. Luftstreitkräfte in geschützten Alpentälern. Neben dem Aichfeld bei Zeltweg wählte man einen Platz zwischen Aigen und Wörschach im Ennstal. Nach Abschluss der Planungsarbeiten erfolgte Mitte 1936 der Baubeginn.
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Der Tower mit dem Grimming im Hintergrund, während meiner Dienstzeit.
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Ende 1937 konnten die Objekte an die Luftstreitkräfte übergeben werden. Aus Wr. Neustadt kam des Bomber-Geschwader 1 (BoGeschw 1) nach Aigen. Der Flugzeugbestand setzte sich aus dreimotorigen Bombern vom Typ Caprioni Ca-133, Ju 52 und zweimotorigen Übungsbombern vom Typ FW 58 "Weihe" zusammen. Weiters waren einige alte Maschinen vom Typ Ju F-13 und FW 44 "Stieglitz" in Aigen stationiert. Nach Einmarsch der deutschen Truppen und Übernahme des Flugplatzes Aigen durch die Luftwaffe verlor der Platz wegen seiner Lage inmitten der Berge des Ennstales seine ursprünglich zugedachte Bedeutung. Durch die Verwendung als Außenlandeplatz für verschiedene Ausbildungs- und Schulverbände herrschte reger Flugbetrieb und fast sämtliche Flugzeugtypen der Luftwaffe waren anzutreffen.
Bild © Bundesheer
Bild: Die fertiggestellte Hangarfront mit Turm.
© Bundesheer - www.bundesheer.at
Bis Anfang 1945 befand sich der Platz eher Abseits der großen kriegerischen Ereignisse und es gab keine nennenswerten Luftangriffe durch die alliierten Luftstreitkräfte. Doch ab Ende März 1945 kamen durch Rückverlegungen immer mehr Einsatzverbände nach Aigen und der Platz war hoffnungslos überbelegt und es herrschten chaotische Verhältnisse. Aber auch viele hohe Stäbe und Kommandostellen schätzten die Geborgenheit der Alpen und ließen sich in der Umgebung des Fliegerhorstes nieder. So bezogen Anfang April 1945 das Luftgaukommando XVII, Teile des Luftwaffen-Kdo. 4 und mehrere verlagerte Horstkommandanturen am Platz ihr Quartier. Ca. 3.000 Mann belegten bzw. überfüllten damals das Flugplatzareal, durch Abgabe bzw. Verlegung von Luftwaffenpersonal zu den im niederösterreichisch- steirischen Grenzraum kämpfenden Heeresverbänden entspannte sich die Lage einigermaßen.
Stoffabzeichen der Österreichischen Luftstreitkräfte. Links das Hubschraubergeschwader 2.
und rechts die 2. Staffel des Hubschraubergeschwader in Aigen/Ennstal.
© Bundesheer - www.bundesheer.at
In den letzten Kriegstagen sollte Aigen, ebenso wie Zeltweg, Spittal a.d. Drau und Zell am See, zu einem Einsatzhafen der "Alpenfestung" werden. Wegen des raschen Vorgehens der Alliierten sowie Material- und Treibstoffmangel kam es dazu aber nicht mehr. In den letzten Kriegstagen verlegte die einzige Hubschrauberstaffel der Luftwaffe (TGr 40), ausgerüstet mit Maschinen der Typen Focke-Achgelis Fa-223 und Flettner Fl-282, von Ainring nach Aigen. Als Landeplatz diente eine Wiese beim Putterersee in der Nähe des Fliegerhorstes. Als die US-Truppen auf Liezen vorrückten, zog sich der Hubschrauberverband über Radstadt nach Lend im Salzachtal zurück, wo er schließlich von den Amerikanern aufgegriffen wurde.
OH-58 Kiowa - © Erhard Gaube - www.gaube.at
Ein OH-58 "Kiowa" am Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg, im Hintergrund die Hangergebäude.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Am 6. Mai verließen die restlichen deutschen Einheiten das Fliegerhorstgelände und es kam zu Plünderungen, die vorbereiteten Sprengladungen zur Zerstörung der Flugzeughallen wurden nicht mehr gezündet. Nach der Kapitulation bildete die am Platzrand vorbeifließende Enns die Demarkationslinie zwischen Sowjet- und US-Truppen und so kam Aigen in die sowjetische Besatzungszone. Mitte Juni 1945 wurde das Ennstal den US-Truppen zugesprochen und die Russen zogen ab, Ende Juli 1945 wurde durch Inkrafttreten der endgültigen Zoneneinteilung ein Großteil der Steiermark und damit auch der Fliegerhorst Aigen Teil der britischen Besatzungszone.
Eine Pilatus Porter PC-7 am Vorfeld im Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg.
Links im Bild der Tower, im Hintergrund der Grimming.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
1955 wurde der Platz dem Bundesheer zugesprochen. 1956 verlegte die "Kraftfahrzeug-Außenstelle" nach Innsbruck und die Kasernenanlage wurde von Infanterieeinheiten belegt. 1960 bezogen wieder die Luftstreitkräfte mit einer Hubschrauberstaffel in Aigen Quartier. 1967 erhielt Aigen durch den Traditionserlass des BMfLV die Bezeichnung "Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg/Aigen".
Text auszugsweise aus www.geheimprojekte.at
Die Kaserne war Anfang 1968 auch einer der Drehorte des Agentenfilms "Agenten sterben einsam" mit Richard Burton und Clint Eastwood. Der im Zweiten Weltkrieg spielende Film wurde von dem US-amerikanischen Regisseur Brian G. Hutton nach einem Drehbuch von Alistair MacLean verfilmt. Der Fliegerhorst Fiala Fernbrugg diente als Flugplatz Oberhausen. Die Dreharbeiten fanden zwischen Januar und Mai 1968 statt. Die Handlungspassage betreffend dem Fliegerhorst:
"...während etliche vorab von der Gruppe vorbereitete Sprengstoffexplosionen
Verwirrung stiften. Während der Flucht kommen die drei deutschen Spione
allesamt ums Leben. Verfolgt von den Deutschen, begibt sich die Gruppe in
einem Omnibus mit angebautem Schneepflug zum Militärflugplatz Oberhausen.
Durch weitere Sprengungen und Schusswechsel können sie die Verfolger
schließlich abhängen. Am Flugplatz werden sie mit einer offenbar erbeuteten
Ju 52 des Geheimdienstes abgeholt..."
© Agenten sterben einsam - Warner Home Video 2003
© Agenten sterben einsam - Warner Home Video 2003
Screenshot aus dem Film "Agenten sterben einsam".  Finalszenen aus dem Film.
Im oberen Bild sind "Deutsche" Flugzeuge am Vorfeld der Hangargebäude zu sehen.
Im unteren der Omnibus der Verfolgungsjagd, am Vorfeld im Fliegerhorst Oberhausen
(Fiala-Fernbrugg) ein explodierendes Deutsches Flugzeug, im Hintergrund der Grimming.
Mein späterer Zugskommandant war Statist bei diesen Aufnahmen.
© Agenten sterben einsam - Warner Home Video 2003
Einmal während der Produktionszeit 1968 bin ich mit meinem Vater von Wörschach kommend, vorbeigefahren. Die Aufbauten und die teils ausgebrannten Flugzeugwracks am Flugfeld neben der Kaserneneinfahrt waren zu sehen. Vermutlich habe ich förmlich am Seitenfenster des VW Busses geklebt. Das Bild hat sich sehr in mir eingeprägt.
Das im Film verwendete Flugzeug vom Typ Ju 52 stammte von der Schweizer Luftwaffe (A-702) und trug noch bis in die frühen 1980er Jahre das weiß-graue Tarnmuster aus dem Film. Am 15. Oktober 1982 wurde es an die Ju-Air abgegeben und am 29. Juli 1985 als HB-HOT registriert. Am 4. August 2018 stürzte die Maschine in den Alpen ab, wobei alle 20 Insassen ums Leben kamen.
FlAB 3
Schwarzenbergkaserne
Siezenheim
Meine Dienstzeit:
17.Oktober 1983 - 30.November 1984
Die Schwarzenbergkaserne (Camp Roeder)
Die Schwarzenbergkaserne ist die flächenmäßig größte Kaserne des Österreichischen Bundesheeres unmittelbar an der westlichen Stadtgrenze der Landeshauptstadt Salzburg in Österreich im Gemeindegebiet von Wals-Siezenheim.
Bild: Camp Roeder - ©Jack Kokoletsos - www.usfava.com
Camp Roeder, Salzburg - Paradeplatz mit US Flagge - 1955
Bild: Jack Kokoletsos - www.usfava.com
Die Kaserne wurde im Rahmen der Besatzung Österreichs durch die Alliierten im Jahre 1951 als Camp Roeder für díe US Streitkräfte errichtet und gehörte mit 240 Hektar Fläche lange Zeit zu den größten Kasernen Europas. Mit Unterzeichnung des Staatsvertrages wurde die Kaserne an die Bundesgebäudeverwaltung übergeben. 1967 wurde sie nach Feldmarschall Karl Philipp zu Schwarzenberg in Schwarzenbergkaserne umbenannt. In den letzten Jahren hat die Kaserne aufgrund von Umstrukturierungen und geänderten Aufgabenbereichen beim Österreichischen Bundesheer beträchtlich an Fläche verloren, welche nunmehr als Gewerbegebiet genutzt wird. Die Kaserne ist trotzdem nach wie vor die größte Österreichs.
Schwarzenbergkaserne - Gebäude mit Jagdpanzer, 1999
Alouette III (Feldlerche)
Verbindungs - und Transporthubschrauber
(... mit der Alouette III konnte ich während meiner Dienstzeit auch mitfliegen)
Stationierungsorte: Aigen im Ennstal, Klagenfurt, Schwaz in Tirol
Alouette II © Erhard Gaube - www.gaube.at
Alouette III
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Die Alouette III (französisch für Feldlerche) wurde vom französischen Hersteller Sud Aviation (später Aérospatiale) ab 1959 in über 1400 Exemplaren sowohl für militärische als auch für zivile Zwecke hergestellt. Außerdem wurde er in Indien, Rumänien (als IAR.316B) und der Schweiz in Lizenz gefertigt. Viele der einfachen und robusten Maschinen werden heute noch geflogen.
Beschreibung
Die Alouette III ist ein leichter Verbindungs - und Transporthubschrauber, besitzt einen Dreiblatt-Haupt- und Heckrotor, ein unverkleidetes Turbinentriebwerk, ein Räderfahrwerk und ist für insgesamt 7 Personen zugelassen. Die Ausrüstung mit Seilwinde und Außenlasthaken ermöglicht eine vielseitige Verwendbarkeit. Auf Grund seiner Leistungscharakteristik und Konfiguration ist dieser Hubschrauber für Hochgebirgseinsätze besonders gut geeignet.
Herstellerland: Frankreich.
Alouette III - © Erhard Gaube - www.gaube.at
Alouette III
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Stationierungsorte
Aigen im Ennstal
Stützpunkt in Klagenfurt
Stützpunkt in Schwaz in Tirol
© Bundesheer
Alouette III am Militärflugplatz Aigen im Ennstal (LOXA)
"Fliegerhorst Fiala Fernbrugg", Bild: © Bundesheer
Verwendung
Außenlasttransporte
Rettungs- und Bergeflüge (ohne Notarztausrüstung)
Krankentransporte
Grenzraumüberwachungsflüge
Löschflüge mit Löschwasserbehälter am Außenlasthaken
Verbindungsflüge aller Art
Bildflüge (Schiebetüren)
Alouette III - © Erhard Gaube - www.gaube.at
Alouette III
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Technische Daten
Triebwerk: Turbomeca Artouste III B1
Turbinenleistung: 420 kW (570 PS)
Abmessungen: Länge: 10,17 m
Höhe: 3,09 m
Rotordurchmesser: 11,02 m
Kraftstoffverbrauch: 200 l/h
Reisegeschwindigkeit: 160 km/h
Höchstgeschwindigkeit: ca. 210 km/h
Reichweite: ca. 400 km
Dienstgipfelhöhe: 6.500 m
max. Abflugmasse: 2.200 kg
militärische Sanitätsversion: 2 Krankentragen + 1 Sitz
Seilwinde / Seillänge: 25 m
Seilwinde / Tragkraft: 175 kg oder 225 kg
Außenlasthaken: max. 750 kg Belastung
Alouette III - © Erhard Gaube - www.gaube.at
Alouette III
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Seit 1986 ist eine Alouette III in das Hubschrauberrettungssystem des Bundesministeriums für innere Angelegenheiten mit der Kennung "Christoph" eingegliedert. Bereits über 7.000 Rettungseinsätze, bei denen zahlreiche Menschenleben gerettet wurden, gehen auf das Konto des Notarzthubschraubers.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Alouette III
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Die Alouette III, bis heute gern auch als der „Bernhardiner der Lüfte“ bezeichnet, absolvierte im Juni 1960, knapp ein Jahr nach ihrer Markteinführung, ohne Anstrengung mit sieben Insassen an Bord mehrere Starts und Landungen auf dem 4810 Meter hohen Mont Blanc, dem höchsten westeuropäischen Alpengipfel.
Alouette III. Blick ins Cockpit des Helikopters.
© Bundesheer - www.bundesheer.at
Die gleiche Maschine führte im November des Jahres Starts und Landungen am Himalaya durch. Mit zwei Piloten und einer Zuladung von 250 kg an Bord zeigte sie auf 6000 m Höhe ihre Leistungsfähigkeit; damals und auch für lange Zeit danach waren dies unerreichte Hubschrauberrekorde. Erst mit der Entwicklung leichterer Materialien und leistungsstärkerer Triebwerke konnten die Spitzenwerte der Alouette-Generation übertroffen werden.
Immer wieder unterstützen die Flieger auch im Ausland, etwa in Bosnien oder im Kosovo.
© Bundesheer - www.bundesheer.at
Die SE 3160 basiert als leichter Mehrzweckubschrauber auf dem fünfsitzigen Erfolgsmuster Alouette II. Die Kabine, mit bis zu sieben Passagierplätzen erheblich geräumiger als die ihrer Vorgängerin, ist im Frontbereich ebenso großzügig verglast wie diese, jedoch im hinteren Zellenbereich geschlossen.
Ein Techniker wartet eine "Alouette".
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Beide hinteren Türen sind als Schiebetüren ausgelegt. Das erleichtert nicht nur den Ein- und Ausstieg und die schnelle Umrüstung des Frachtraums, sondern hilft auch bei Missionen, bei denen die Türen auch während des Fluges geöffnet sein müssen – beispielsweise bei Rettungsflügen und Einsätzen mit der Rettungswinde.
Auch punktgenaue Lawinensprengungen sind von den Helikoptern aus möglich.
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Alternativ zum normalen Personentransport können zwei Krankentragen und zwei medizinische Begleitpersonen befördert werden. Statt auf Kufen steht der Helikopter auf einem Dreibein-Radfahrwerk, das aber im Bedarfsfall mit zusätzlichen Schneeschuhen (Kurzkufen) bestückt werden kann. Der Heckausleger ist verkleidet. Markant und typisch für das Muster, sitzt das unverkleidete Triebwerk auf dem hinteren Deck.  Die drei Blätter des Hauptrotors und die drei Blätter des Heckrotors sind aus Metall.
Text auszugsweise aus
Österreichisches Bundesheer
Informationssystem des Bundesministeriums für Landesverteidigung
www.bundesheer.at
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