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Weihnachtsgeschichten
24. bis 26. Dezember
Weihnachten © Erhard Gaube - www.gaube.at
Weihnachten im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien 2016.
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Weihnachten, auch Weihnacht, Christfest oder Heiliger Christ genannt, ist das Fest der Geburt Jesu Christi. Festtag ist der 25. Dezember, der Christtag, auch Hochfest der Geburt des Herrn, dessen Feierlichkeiten am Vorabend, dem Heiligen Abend (auch Heiligabend, Heilige Nacht, Christnacht, Weihnachtsabend), beginnen.
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Weihnachten im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien 2016.
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Er ist in vielen Staaten ein gesetzlicher Feiertag. In Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen anderen Ländern kommt als zweiter Weihnachtsfeiertag der 26. Dezember hinzu, der auch als Stephanstag begangen wird. Weihnachten ist mit Ostern und Pfingsten eines der drei Hauptfeste des Kirchenjahres.
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Weihnachten im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien 2016.
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Die weihnachtliche Festzeit beginnt mit der ersten Vesper von Weihnachten am Heiligabend (siehe dazu auch Christvesper) und endet in der römisch-katholischen Kirche mit dem Fest Taufe des Herrn am Sonntag nach Erscheinung des Herrn.
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Jesuskind in der Krippe im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien 2016.
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Der erste liturgische Höhepunkt der Weihnachtszeit ist die Mitternachtsmesse. Vor der Liturgiereform von 1963 erstreckte sich der Weihnachtsfestkreis, der den Advent als Vorbereitungszeit einschließt, bis zum Fest Darstellung des Herrn am 2. Februar, umgangssprachlich Maria Lichtmess oder Mariä Lichtmess genannt. Als kirchlicher Feiertag ist der 25. Dezember erst seit 336 in Rom belegt.
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Christbaum in der Cafeteria im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien 2016.
Wie es zu diesem Datum kam, ist umstritten. Diskutiert wird eine Beeinflussung durch den römischen Sonnenkult: Kaiser Aurelian hatte den 25. Dezember im Jahr 274 als reichsweiten Festtag für Sol Invictus festgelegt; zwischen diesem Sonnengott und „Christus, der wahren Sonne“ (Christus verus Sol) zogen die Christen früh Parallelen.
Der Christbaum
Weihnachten © Erhard Gaube - www.gaube.at
Donnerstag, ‎24. ‎Dezember ‎2015 - Bildcollage mit meinem Weihnachtsbaum
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Ein Weihnachtsbaum (je nach Region auch als Christbaum oder Tannenbaum bezeichnet) ist ein geschmückter Nadelbaum, der zur Weihnachtszeit in einem Gebäude oder im öffentlichen Straßenraum aufgestellt wird. Traditionelle Aufstellorte sind Kirchen und Wohnungen. Als Schmuck dienen meist Lichterketten, Kerzen, Glaskugeln, Lametta, Engels- oder andere Figuren. Dieser Weihnachtsbrauch verbreitete sich im 19. Jahrhundert von Deutschland aus über die ganze Welt. Die Römer bekränzten zum Jahreswechsel ihre Häuser mit Lorbeerzweigen.
Christbaum © Gaube
Spitalskapelle der Barmherzigen Brüder in Wien im Weihnachtsschmuck.
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Durch das Schmücken eines Baums zur Wintersonnenwende ehrte man im Mithras-Kult den Sonnengott. Auch in nördlichen Gegenden wurden im Winter schon früh Tannenzweige ins Haus gehängt, um bösen Geistern das Eindringen und Einnisten zu erschweren, gleichzeitig gab das Grün Hoffnung auf die Wiederkehr des Frühlings. 
Homestory  © Erhard Gaube - www.gaube.at
Weihnachten - Christbaum © Erhard Gaube - www.gaube.at Weihnachten - Christbaum © Erhard Gaube - www.gaube.at
"Im linken und oberen Bild der Weihnachtsbaum von 2014, ganz in Rot. Und im rechten Bild ein Traum in Silber. Mein Weihnachtsbaum seit Weihnachten 2015."
Die ersten Aufzeichnungen über den Christbaum als einen allgemein üblichen Gebrauch stammen aus dem Jahre 1605, wiederum aus dem Elsass: „Auff Weihnachten richtet man Dannenbäume zu Straßburg in den Stuben auf. Daran henket man Roßen auß vielfarbigem Papier geschnitten, Aepfel, Oblaten, Zischgold [dünne, geformte Flitterplättchen aus Metall] und Zucker“. 1611 schmückte Herzogin Dorothea Sibylle von Schlesien den ersten Weihnachtsbaum mit Kerzen.
Homestory  © Erhard Gaube - www.gaube.at
Freitag, ‎22. ‎Dezember ‎2017, ‏‎17:30 Uhr
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"Beim schmücken meines Weihnachtsbaumes."
Auch die nächste Nachricht über den Weihnachtsbaum stammt aus Straßburg. In einer zwischen 1642 und 1646 verfassten Schrift ereiferte sich der Prediger am Münster Johann Conrad Dannhauer gegen den Brauch, in den Häusern Weihnachtsbäume aufzustellen: „Unter anderen Lappalien, damit man die alte Weihnachtszeit oft mehr als mit Gottes Wort begehet, ist auch der Weihnachts- oder Tannenbaum, den man zu Hause aufrichtet, denselben mit Puppen und Zucker behängt, und ihn hernach abschüttelt und abblühen (abräumen) lässt. Wo die Gewohnheit herkommt, weiß ich nicht; ist ein Kinderspiel“.
Christbaum Weihnachten 2018 © Erhard Gaube - www.gaube.at Christbaum Weihnachten 2018 © Erhard Gaube - www.gaube.at
Christbaum Weihnachten 2018 © Erhard Gaube - www.gaube.at Christbaum Weihnachten 2018 © Erhard Gaube - www.gaube.at
Christbaum Weihnachten 2018 © Erhard Gaube - www.gaube.at
Samstag, ‎22. ‎Dezember ‎2018, ‏‎22:18 Uhr
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"Mein Christbaum 2018 beim schmücken am 22. Dezember"
Weihnachten 2018 © Erhard Gaube - www.gaube.at
Weihnachten 2018 © Erhard Gaube - www.gaube.at Weihnachten 2018 © Erhard Gaube - www.gaube.at
Weihnachten 2018 © Erhard Gaube - www.gaube.at Weihnachten 2018 © Erhard Gaube - www.gaube.at
Sonntag, ‎23. ‎Dezember ‎2018, ‏‎15:30 Uhr
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"Mein Christbaum 2018, ein Traum in Silber und Blau.
Die Beleuchtung ist so intensiv blau, die Bilder sind nicht überarbeitet"
Weihnachten 2018 © Erhard Gaube - www.gaube.at
Sonntag, ‎23. ‎Dezember ‎2018, ‏‎14:58 Uhr
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"Meine Weihnachtskrippe 2018 mit meinem Weihnachtselch"
Christbaum Weihnachten 2018 © Erhard Gaube - www.gaube.at
‎Sonntag, ‎3. ‎Februar ‎2019, ‏‎20:17 Uhr
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"Mein Christbaum bleibt bis zum 2. Februar, das ist Maria Lichtmess, stehen.
Dann wird abgebaut und der Schmuck wandert in die Weihnachtsschachtel."
Weihnachten
im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder
"Gutes tun und es gut tun!"
Leitsatz im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien
Weihnachten © Erhard Gaube - www.gaube.at
Weihnachten im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien, 24. ‎Dezember ‎2016.
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Weihnachten im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien
... war für mich sicher eines meiner schönsten Weihnachten.
Und Schnee gab es an diesen Weihnachtsabend in Wien auch.
Die Bilder sind vom Samstag, ‎24. ‎Dezember ‎2016.
Weihnachten Dienstag, ‎20. ‎Dezember ‎2016, ‏‎20:15 UZhr
Weihnachten Dienstag, ‎20. ‎Dezember ‎2016, ‏‎20:15 Uhr.
Der Innenhof im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien
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Weihnachten © Erhard Gaube - www.gaube.at
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Christbaumschmücken am 23. Dezember auf der Neurologischen Station
im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien 2016.
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Mein Weihnachtsmenü am 24. ‎Dezember ‎2016, perfekt gut.
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Mein Weihnachtsmenü am 25. ‎Dezember ‎2016, perfekt gut.
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Weihnachtskekse und Kaffee runden Weihnachten ab, auch perfekt gut.
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Abendessen am 23. ‎Dezember ‎2016, auch perfekt gut.
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Mein Weihnachtsabendessen am 25. ‎Dezember ‎2016, auch perfekt gut.
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"Wie gesagt, es waren für mich eine der schönsten Weihnachten meines Lebens,
wenn nicht gesagt das schönste Weihnachten"
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Weihnachten im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien, 24. ‎Dezember ‎2016.
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Advent
Wir spüren Gottes Segen
nun wieder im Advent.
Auf unsren dunklen Wegen
ein helles Licht uns brennt.
Wir spüren Gottes Segen
an jedem Tage neu.
Gott kommt uns selbst entgegen
das macht uns froh und frei.
Er will uns Menschen führen,
es strahlt des Sternes Schein.
Gott öffnet Tor und Türen
und lädt uns alle ein.
Adventgedicht von Barbara Cratzius am schwarzen Brett der Station.
Aufgenommen am Samstag, ‎24. ‎Dezember ‎2016.
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Christbaumschmücken am 23. Dezember auf der Neurologischen Station
im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien 2016.
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Christbaumschmücken der Ordensschwestern in der Spitalskapelle
im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien 2016.
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Weihnachtslieder auf den einzelnen Stationen mit dem Mitarbeiter-Chor am 22. Dezember.
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Weihnachtslieder auf den einzelnen Stationen mit dem Friedrich Lessky-Chor am 24. Dezember.
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Pater Dr. Elie Ndabadugitse vom Seelsorgeteam bei der Christmette
in der Spitalskapelle im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien 2016.
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Die Neurologische Station im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien 2016.
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Weihnachten 2016 im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien.
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...Weihnachten in einem Spital. Weihnachten 2016 im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien war für mich sicher eines meiner schönsten Weihnachten. Auch von meiner Krankheitsgeschichte her gesehen. Am 24. Dezember habe ich meinen Rollator bekommen. Für mich war das Freiheit und sich bewegen können.
 Es war mein schönstes Weihnachtsgeschenk.
Und Schnee gab es an diesen Weihnachtsabend in Wien auch.
Nikolo und Weihnachten in Alt Wien - 1780
Karoline Pichler
© Karoline Pichler
Original Buchillustration zu dieser Geschichte:
 "Karoline Pichler: Nikolo und Weihnachten in Alt Wien"
© Karoline Pichler, Wien 1922
Der 5. Dezember und mit Ihm der Vorabend des Nikolaustages war gekommen. Jetzt ertönte ein lautes Geklingel vor der Tür, diese öffnete sich rasch, ein heller Lichtschein strömte ins Zimmer; und nun trat der Bischof mit der hohen Mütze und dem langen weißen Bart, auch sonst wohl vermummt mit weißer Perücke und Baumwollbart, den goldenen Stab in der Hand, mit feierlichem Anstand herein.
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Ich beim Adventsgottesdienst in der Stadtpfarrkirche Liezen im Dezember 1975.
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Hinter ihm kam der Krampus (Knecht Ruprecht) im schwarzen Pelzrock, mit Hörnern auf dem Kopfe und eine mächtigen Rute, in den Händen einen Sack voll Nüsse. Der heilige Mann prüfte die Kinder aus dem, was sie damals in der Schule lernten, und teilte dann Geschenke aus. Er drohte wohl auch mit der Rute, die der Schwarze zum Schrecken der Kinder schwang; endlich aber hieß er den Krampus, seinen Sack auszuleeren. Dies geschah dann mit großem Gepolter, zur Freude der Kinder, die auf die herauskollernden Nüsse losstürzten und ihnen in alle Winkel nachkrochen.
Der jährliche Nikolo-Besuch und mein erstes Dreirad zu Weihnachten 1964.
Beim Nikolobesuch mußte der Krampus immer draußen bleiben.
Mit 14 Jahren dann bin ich selber schon als kleiner Krampus mit rötlicher Fuchsfelljacke, einer super klingenden Kuhglocke und einer Krampusmaske mit beleuchteten Augen und echten Kühhörndln
beim Krampuslauf in Liezen mit den Krampussen aus Phyrn mitgelaufen.
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Diesem Abend folgte nun bald der Weihnachtsabend. Damals war er kein Fest der Kinder mit duftenden Tannenbäumchen und schimmernden Lichtern, sondern ein Tag der Vorbereitung auf den hohen Festtag, an dem man Enthaltsamkeit und Genuss, Andacht und Vergnügen sinnig zu vereinigen wusste. Streng beobachtete man das Fasten. Es versteht sich, dass in den Häusern, wo man etwas darauf hielt, nicht nur kein Fleisch auf den Tisch kam, sondern dass man auch bloß eine Mahlzeit zu sich nahm, und zwar gegen Abend. Nach dieser gesellten sich gewöhnlich die Freunde des Hauses zur Familie und beginnen ein so genanntes "Sabbathindl".
Erhard Gaube © Erhard Gaube - www.gaube.at
Weihnachten in der 1970ern. Der Christbaum im Wohnzimmer
Und im Blumentisch unten die Weihnachtskrippe.
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Man veranstaltete Gesellschaftsspiele darunter das wohlbekannte "Sesseln". Dann, gegen Mitternacht, begab man sich in die Mette, das heißt in das Hochamt, das um diese Stunde in den Kirchen zum Andenken der Geburt des Heilands gehalten wird, und kehrte hierauf nach Hause zurück. Nichts hielt jetzt mehr davon ab, in Gesellschaft heiterer Tischgenossen ein recht reichliches Mahl zu verzehren. Der Weihnachtstag war ja angebrochen, somit der Genuss der Fleischspeisen erlaubt.
Text auszugsweise aus
Deutsche Weihnachten
Eine Auslese von Gedichten, Erzählungen und Spielen
Hrsg.: Österr. Volksbildungsamt
Wien 1922
Orientalische Weihnachtskrippe
 Orientalische Weihnachtskrippe © Erhard Gaube - www.gaube.at
Orientalische Weihnachtskrippe
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Die orientalische Weihnachtskrippe habe ich 1997 gebaut, davor bereits zwei Alpenländische Krippen. Grundsätzliches Vorbild für die orientalischen Krippe war für mich die Weihnachtskrippe in der Stadtpfarrkirche in Liezen in der Steiermark.
 Orientalische Weihnachtskrippe © Erhard Gaube - www.gaube.at
 Orientalische Weihnachtskrippe © Erhard Gaube - www.gaube.at
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In den beiden oberen Aufnahmen sieht man die von hinten beleuchteten
Sterne besonders gut. Der "Stern von Betlehem" unterschied sich, als "alles überstrahlender" durch mehr Leistung und eine größere Bohrung.
 Orientalische Weihnachtskrippe © Erhard Gaube - www.gaube.at
 Orientalische Weihnachtskrippe © Erhard Gaube - www.gaube.at
 Orientalische Weihnachtskrippe © Erhard Gaube - www.gaube.at
Orientalische Weihnachtskrippe
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Die Grundfläche der Krippe ist 100 cm breit und 50 cm tief. Die Höhe mit Rückwand beträgt auch 50 cm. Die Krippe ist aus Holz und in Matt (Bodenplatte) und weiß Seidenmatt (Mauern) lackiert. Die Blätter der Palmen sind aus getrockneten Thujen.
In der blauen Rückwand der Krippe sind Lämpchen als leuchtender Sternenhimmel eingarbeitet. Die Figuren sind von einem italienischen Hersteller und aus Kunststoff.
 Die orientalische Krippe in der Pfarrkirche Liezen © Erhard Gaube - www.gaube.at
Die orientalische Krippe in der Pfarrkirche Liezen.
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Weihnachtsmarktimpressionen
Wien und die Weihnachtsmärkte
 Weihnachtsmarkt am Rathausplatz © Erhard Gaube - www.gaube.at
 Weihnachtsmarkt am Rathausplatz © Erhard Gaube - www.gaube.at
 Weihnachtsmarkt am Rathausplatz © Erhard Gaube - www.gaube.at
 Weihnachtsmarkt am Rathausplatz © Erhard Gaube - www.gaube.at
 Weihnachtsmarkt am Rathausplatz © Erhard Gaube - www.gaube.at
 Weihnachtsmarkt am Rathausplatz © Erhard Gaube - www.gaube.at
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Weihnachtsmarkt am Rathausplatz am Mittwoch, ‎21. ‎Dezember ‎2011, ‏‎16:00 Uhr
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 Weihnachtsmarkt am Spittelberg © Erhard Gaube - www.gaube.at
 Weihnachtsmarkt am Spittelberg © Erhard Gaube - www.gaube.at
Weihnachtsmarkt am Spittelberg © Erhard Gaube - www.gaube.at
 
 Weihnachtsmarkt am Spittelberg © Erhard Gaube - www.gaube.at
 Weihnachtsmarkt am Spittelberg © Erhard Gaube - www.gaube.at
Weihnachtsmarkt am Spittelberg 07. Dezember 2015.
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Weihnacht am Golan - 2004
Das österreichische Bundesheer war von 1974 bis 2013 auf den Golanhöhen
Die Kirche im Camp Faouar, dem Hauptquartier der UN-Soldaten.
©  Österreichisches Bundesheer - www.bundesheer.at
25. Dezember 2004 - Weihnachten ist überall auf dieser Welt eine besinnliche und sensible Zeit. Ganz besonders gilt dies für Blauhelme im Ausland. Das Fest der Geburt Christi lässt auch den stärksten und scheinbar abgebrühtesten Soldaten nicht ganz gleichgültig. Einige tausend Kilometer von der Heimat Österreich und der Slowakei entfernt, haben wir Soldaten vom AUSBATT Weihnachten auf eine außergewöhnliche Art und Weise gefeiert. Am 24. Dezember durften Frau Mag. Susanne Baus von der evangelischen Kirche, die einige Tage hier in Syrien verbringt, und ich die 3. Kompanie besuchen, die aus slowakischen Soldaten besteht. Wir fuhren von Position zu Position, überbrachten die Weihnachtsgrüße und den Weihnachtssegen, standen um den Christbaum und beteten ein "Vater unser" auf englisch und slowakisch. Dabei konnte ich feststellen, dass die Soldaten gerührt und in Gedanken an ihre Lieben zuhause verhaftet waren. Eine Stimmung des Miteinanders und der Zusammengehörigkeit wurde spür- und erfahrbar.
Etwas Besonderes: Weihnachtsfeier am Golan. Während der Feier waren viele
in Gedanken bei ihren Lieben zuhause.
©  Österreichisches Bundesheer - www.bundesheer.at
Am Nachmittag wurden zwei Zelte vor der Kirche aufgestellt, in denen nach der Christmette Punsch und Glühwein ausgeschenkt werden sollte. Währenddessen haben einige Soldaten und die Tochter des Bataillonsarztes, die zurzeit mit ihrem 3-jährigen Sohn hier auf Urlaub weilte, den Christbaum in der Campkirche prachtvoll geschmückt. Leider hat es am Nachmittag zu regnen und stürmen begonnen. Dies tat aber der guten Stimmung keinen Abbruch. Der Speisesaal wurde vom Küchenpersonal liebevoll gestaltet und das Weihnachtsmahl war wie immer eine besondere Gaumenfreude. Um 22:00 Uhr wurden alle Soldaten und Soldatinnen zur Christmette eingeladen. Kurz vor Beginn des Festgottesdienstes ertönten die Glocken der Campkirche hinaus in die Weiten der syrischen Nacht und kündeten die Geburtsfeier Christi, nur wenige Kilometer vom eigentlichen Geburtsort Bethlehem, an. Die Campband und das Bläserensemble spielten Waisen aus der Heimat. Eine besondere Stimmung des Miteinanders und der Verbundenheit wurde spürbar. Ein slowakischer Captain verlas das Weihnachtsevangelium in seiner Muttersprache.
Die Campband trug mit ihrer Musik zur besonderen Stimmung bei.
©  Österreichisches Bundesheer - www.bundesheer.at
Auch Soldaten aus Japan und Polen nahmen an der Feier teil.
Wir alle waren in Gedanken und im Gebet mit unseren Lieben in der fernen Heimat
eng verbunden. Das auf der ganzen Welt bekannte und in alle Sprachen übersetzte Lied von den Salzburgern Mohr und Gruber "Stille Nacht, heilige Nacht" bildeten den würdigen Abschluss der Christmette. Aufgrund der schlechten Witterung wurde der gemütliche Ausklang vom Antreteplatz vor der Kirche in die Freizeiteinrichtungen des Camp Faouar verlegt. Am Christtag, den 25. Dezember, durfte ich die Eucharistie mit der 1. und der 2. Kompanie Feiern. Mir selbst wird diese heilige Weihnacht, der besonderen Art, in der Fremde unter Kameraden und Freunden, sicher noch lange in bester Erinnerung bleiben.
Padre Christian Thomas Raché
Österreichisches Bundesheer
Informationssystem des Bundesministeriums für Landesverteidigung
www.bundesheer.at
Weihnachten in der Geschichte des Christentums
Weihnachten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Großaufnahme eines Reliefs 'Maria und Josef kehren in den Stall zu Bethlehem ein';
dahinter die Hirten auf dem Felde. Bild:  Stauda, August; 1901.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Dass Jesus von Nazaret geboren wurde und als Mensch in seiner Zeit gelebt hat, wird von der Forschung nicht ernsthaft bestritten. Seine Geburt in Bethlehem wird in zwei der vier Evangelien erzählt: Matthäus und Lukas stellen ihrem Evangelium jeweils unabhängig voneinander eine Kindheitsgeschichte voran. Die Erzählungen wollen aus nachösterlicher Sicht deutlich machen, dass Jesus Christus von Anfang an, bereits als neugeborenes Kind, der Sohn Gottes und der verheißene Messias war.

Die heute geläufigere Darstellung stammt aus dem Lukasevangelium:

„In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen.
So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.“
Lk 2,1–7 EU

Es folgt bei Lukas die Verkündigung an die Hirten (Lk 2,8–20 EU) und die Darstellung Jesu im Tempel entsprechend jüdischer Vorschrift (Lk 2,21–40 EU). Vorausgegangen war die Verkündigung Jesu an Maria und parallel dazu die Verkündigung und die Geburt von Johannes dem Täufer (Lk 1,3–80 EU).
Weihnachten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ansicht von Bethlehem um 1850.
Kiefer, Ch.; Roberts, David
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Matthäusevangelium spricht nach dem Stammbaum Jesu eher beiläufig von der Geburt Jesu in Zusammenhang mit dem Zweifel Josefs an seiner Vaterschaft, dem ein Engel im Traum den Hinweis auf die Bedeutung des Kindes der Maria gab (Mt 1,18–24 EU), und der Verehrung des Neugeborenen durch die Sterndeuter (Mt 2,1–12 EU). Daran schließen sich die Flucht nach Ägypten, der Kindermord des Herodes und die Rückkehr von Josef mit Maria und dem Kind nach Nazaret an (Mt 2,13–23 EU).

Das Johannesevangelium deutet in theologisch-dichterischer Redeweise die Menschwerdung des Gottessohnes:

„Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.“
Joh 1,9–14 EU

Auch Johannes der Täufer bezeugt und bekräftigt als „Vorläufer Jesu“ diese Aussage in Joh 1,6–8.15 EU. In den Briefen des Paulus wird der Glaube an Jesus Christus nicht in erzählerischer Form dargestellt, sondern theologisch verdichtet. Die Menschwerdung des Gottessohnes wird als Kenosis, als „Entäußerung“ und „Erniedrigung“ gepredigt, so im Brief an die Philipper:

„Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht:
Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein,
sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich.
Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: ‚Jesus Christus ist der Herr‘ – zur Ehre Gottes, des Vaters.“
Phil 2,5–11 EU
Weihnachten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Geburt Christi
Stich von Karl Heinrich Rahl nach einem Gemälde (um 1530) von Correggio.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das populäre „Maria legte das Kind in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war“ (Lk 2,7 EU) entspricht somit dem Satz des Johannesevangeliums „Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf“ (Joh 1,11 EU) und der „Inkarnation“ und „Entäußerung“, dem „Den-Menschen-gleich-werden“ der paulinischen Theologie (Phil 2,7 EU). Die Aussagen der Evangelien zur Geburt kennzeichnen die gesamte Sendung Jesu Christi als Gottes Heilstat zur Erlösung der Menschen durch seinen Sohn, von Jesu Geburt bis zu seiner Hinrichtung am Kreuz: „Schon in der Geburt ist (oder: wird) hier Jesus der Sohn Gottes“, betonen Matthäus und Lukas, indem sie ihrem Evangelium die weihnachtliche Vorgeschichte voranstellen. Das Geburtsdatum Jesu wird im Neuen Testament nicht genannt und war den Urchristen unbekannt, die sich für die Todestage, nicht aber für die Geburtstage ihrer Märtyrer interessierten. Doch bereits im 2. Jahrhundert ist ein wachsendes Interesse daran feststellbar. Dabei spielte das Frühlingsäquinoktium am 25. März eine besondere Rolle. Für dieses nahm man den ersten Schöpfungstag und den Tag des Kreuzestodes Christi an. Der vor 221 schreibende Julius Africanus bezeichnete den 25. März als Datum sowohl der Passion Jesu als auch seiner Empfängnis, woraus sich bei einer exakt neunmonatigen Schwangerschaft Marias der Tag der Geburt am 25. Dezember ableiten ließe.
Weihnachten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Geburtskirche in Bethlehem, Palästina.
Im Vordergrund liegende, beladene Kamele mit Treiber; um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 In Ägypten gab Clemens von Alexandria jedoch schon zu Beginn des 3. Jahrhunderts einen Tag zwischen Ostern und Pfingsten als Geburtstermin an. In den ältesten christlichen Kalendern, zum Beispiel im Osterkanon des Hippolyt von Rom, De pascha computus aus dem Jahre 222, wurde Jesu Geburt und sein Tod auf den 14. Nisan gelegt. Der Ursprung dieses Datums liegt nach Strobel in einer jüdischen Haggada, die Isaak, das Vorbild Christi in der frühen Kirche, ebenfalls am 14. Nisan geboren sein lässt. Hippolyt kannte also das Datum des 25. Dezember als Geburtstag Jesu sicher noch nicht. Eine entsprechende Stelle in seinem Danielkommentar ist als spätere Interpolation erwiesen. In der morgenländischen Kirche war für den Dienstag, Mittwoch und Donnerstag der dritten Woche nach Ostern die gleiche Leseordnung vorgeschrieben wie zu Weihnachten – bei den Armeniern die vom 5./6. Januar, in der georgischen Kirche die vom 25./26. Dezember. Es gab also in der altpalästinensischen Kirche eine Zeit, in der der Geburtstag Jesu Mitte Mai gefeiert wurde. Die Jungfrau Egeria beschrieb in einem Reisebericht für diese Zeit eine besondere Feier in der Geburtskirche mit nächtlichem Gottesdienst zu Betlehem. Eine auf der Brust getragene Reliquienkapsel (Enkolpion) im Museum von Konstantinopel stellt eine Krippe dar und verweist in der Beischrift auf den 25. Mai (Pachoni). Eine Abschrift einer altpalästinensischen Liturgie führt die Weihnachtsliturgie für den 16. bis 28. Mai auf (Kluge).
Weihnachten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Geburtskirche in Bethlehem, Palästina; Innenansicht; um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das mit Jesu Geburt verknüpfte kirchliche Motiv der Jungfrauengeburt ist religionsgeschichtlich sehr alt: In der Geburtsschilderung des Aion Plutonios wird der Gottessohn von einer unberührten Frau (Persephone) geboren. Sein Geburtstag wurde in Alexandrien am 25. Dezember und in der Nacht von 5. auf den 6. Januar begangen. Ebenso heißt es beim Propheten Jesaja 7,14 nach der Septuaginta, dass eine Jungfrau (παρθενος, Jes 7,14 LXX) gebären wird; der masoretische Text spricht hier von einer jungen Frau (עלמה, Jes 7,14 OT). Unter anderen hat Albertus Magnus diese Stelle ebenfalls zur Berechnung der Geburtsstunde Jesu herangezogen, indem Jesus die Jungfrau zum Aszendenten hatte, da zur Wintersonnenwende die Sonne mit dem Steinbock aufgeht, dementsprechend tritt Virgo genau zu Mitternacht über den Horizont. Als weitere Anspielung weist Spica bzw. Stachys, die Ähre der Korä, auf die Geburt im Haus des Brotes hin.
Weihnachten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Bild zeigt Krippenfiguren der Barockkrippe
des Stiftes Dürnstein zwischen 1980-1990.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bereits Gregor der Große kannte drei Heilige Messen am Weihnachtsfest. Die Titelkirchen Roms feierten dagegen anfangs nur zwei Heilige Messen: eine nächtliche in Verbindung mit der Matutin und das Hochamt am folgenden Tag. Bereits das Capitulare lectionum aus der Mitte des 6. Jahrhunderts enthält bei allen drei Weihnachtsmessen die klassische Abfolge der Lesungen aus dem Propheten Jesaja, aus den Paulusbriefen und das Evangelium. Diese Ordnung war bis weit ins Mittelalter üblich, örtlich bis ins 18. Jahrhundert.
Weihnachten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die heilige Christnacht - Der Engel erscheint den Hirten.
Lithografie von J. Heine nach einem Entwurf von Joseph Ritter von Führich.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die älteste dieser Messen ist die Festmesse des Tages (in die), die bereits von Ambrosius und von Papst Coelestin I. Anfang des 5. Jahrhunderts erwähnt wird. Stationskirche war St. Peter im Vatikan, seit dem 12. Jahrhundert Santa Maria Maggiore. Die zweite Messe war eine wohl aus Jerusalem übernommene Mitternachtsmesse (in nocte, volkstümlich Christmette genannt wegen der Verbindung mit der Matutin). Die Stationskirche der Mitternachtsmesse war die Marienbasilika auf dem Esquilin, (S. Maria Maggiore). Dorthin wurde im 11. Jahrhundert auch die Tagesmesse verlegt, denn die Kirche beherbergt in der Krypta eine Nachbildung der Geburtsgrotte. Eine dritte Messe kam im Morgengrauen (mane in aurora, volkstümlich aufgrund des Evangeliums von der Anbetung der Hirten „Hirtenamt“ genannt) in der byzantinischen Hofkirche Santa Anastasia auf dem Palatin hinzu – „(eventuell aus Höflichkeit gegenüber dort residierenden [byzanzinischen] Beamten)“. Dort wurde am 25. Dezember das Patrozinium ihrer heiligen Anastasia gefeiert. Diese päpstliche Stationsliturgie führte dazu, dass drei Messen mit unterschiedlichen Messformularen am selben Tag gefeiert werden. Die Texte stammen von Gregor dem Großen. So kam die Weihnachtsliturgie als Ganzes in den gallisch-fränkischen Norden. Karl der Große erklärte sie dann für verbindlich.
Weihnachtskrippe am Rathausplatz © Gaube
Weihnachtskrippe am Rathausplatz, Wien 2005
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Im 11. Jahrhundert tauchen in Frankreich erstmals szenische Darstellungen im Gottesdienst auf, sogenannte Weihnachtsspiele. Franz von Assisi stellte in Greccio eine Krippe mit einem lebenden Ochsen und Esel auf, verlas in der Messe das Evangelium und hielt eine Predigt. Kaiser Joseph II. verbot die Krippenspiele in der Messfeier, die deshalb zum häuslichen Brauchtum wurden.
Weihnachten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Christi Geburt
J. Löwy, K. und K. Hof-Photograph, Kunst- und Verlagsanstalt, Wien;
Pressendruck von J. Löwy nach einem Kupferstich des Monogrammisten E. S.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Liturgisch beginnt die Weihnachtszeit mit der ersten Vesper von Christi Geburt am 24. Dezember und endet am Fest der Taufe Christi am ersten Sonntag nach Epiphanie.

Die Lesungstexte schreiten in den Messen fort. In der Messe am Heiligen Abend steht noch die Erwartung im Vordergrund (Jes 62,1–5 EU; Apg 13,16–26 EU und Mt 1,1–25 EU). In der Christmette wird die Freude ausgedrückt (Jes 9,1–6 EU; Tit 2,11–14 EU und Lk 2,1–14 EU). Die Hirtenmesse am Morgen handelt von der Hoffnung auf Erlösung durch die Menschwerdung (Jes 62,11 f. EU, Tit 3,4–7 EU und Lk 2,15–20 EU). Das Hochamt bzw. die Tagesmesse hat Gottes Heilsplan zum Gegenstand, wie er im Prolog des Johannesevangeliums (Joh 1,1–18 EU) zum Ausdruck kommt; vorausgehende Lesungen sind Jes 52,7–10 EU und Hebr 1,16 EU.
Weihnachten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Jaufenthaler Krippe aus Vill bei Innsbruck; 1952.
United States Information Service (USIS)
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Weihnachtsfest erhielt in der Liturgie ab dem 8. Jahrhundert eine Oktav, in der aber die in diese Zeit fallenden und zu dem Zeitpunkt bereits bestehenden Heiligenfeste erhalten blieben. Es sind die Feste der Comites Christi (lat. „Begleiter Christi“), nämlich des Stephanus (26. Dezember), Johannes des Evangelisten (27. Dezember) und der unschuldigen Kinder (28. Dezember). Seit 1970 begeht die römisch-katholische Kirche den Oktavtag (Neujahr) als Hochfest der Gottesmutter Maria. Bis 1969 wurde am Oktavtag von Weihnachten das Fest der Beschneidung
des Herrn begangen. Zum Gedanken des wahren „Sol invictus“, des Siegers über den Tod, kam noch die Weltenharmonie als göttliche Ordnung: Danach war das Sonnenjahr so geordnet, dass zur Zeit des Herbstäquinoktiums am 24. September
die Verkündigung und Empfängnis Johannes des Täufers, zur Sommersonnenwende am 24. Juni dessen Geburt, zum Frühlingsaequinoktium die Empfängnis Jesu
und zur Wintersonnenwende seine Geburt stattfanden.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Mädchen mit Puppen und Stofftier vor dem Christbaum; um 1947.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sowohl die Berechnungshypothese als auch die an den Sol invictus gekoppelte Hypothese lassen Fragen offen: zum Beispiel, mit welcher Berechtigung der üblicherweise maßgebliche Geburtstermin auf den Termin der Empfängnis zurückverlegt sein sollte. Die Hypothese des Festes für den Sol invictus räumt der kulturellen Umgebung des frühen Christentums einen größeren Einfluss auf die Kirche ein, als die Zeitgenossen es wohl zugegeben hätten.
Weihnachten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Weihnachtsfeier für bedürftige Kinder.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Allerdings ist in der Geschichte des Christentums die Methode nicht ungewöhnlich, das Heidentum zu überwinden, indem dessen Feste umfunktioniert wurden. Im Falle der Umfunktionierung des Sol-invictus-Festes wurde der tiefen Sehnsucht der Menschen auf der Nordhalbkugel der Erde, dass die Dunkelheit des Dezembers überwunden werden möge, eine christliche Form gegeben. Auch die afrikanische Kirche feierte von vornherein nur den 25. Dezember. Augustinus warf den Donatisten vor, bei der Feier der Epiphanie abzuweichen, was manche aus einem argumentum e silentio vermuten lässt, dass der 25. Dezember bereits vor dem donatistischen Schisma 311 in Afrika der Weihnachtstermin gewesen sei. Ältestes Zeugnis ist eine überlieferte Predigt des Optatus von Mileve aus der Zeit um 360 über den Kindermord in Betlehem. Für Oberitalien ist das Datum für das Ende des 4. Jahrhunderts unter anderem durch Filastrius von Brescia, Diuersarum hereseon liber, Kap. 140, belegt. Die Synode von Saragossa bezeugte in can. 4 das Datum für das Jahr 380 in Spanien. Für Gallien gibt es für diese Zeit noch keinen Beleg. Erst im 5. Jahrhundert nennt es Gregor von Tours.
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Liezen ist der Hauptort des
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der Einmündung des Pyhrnbachs,
an der Abzweigung der Straße
über den Pyhrnpass
 
 
 
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Missionswoche  
der Barmherzigen Brüder
12. bis 16. Oktober 2015
 
 
im Krankenhaus der
Barmherzigen Brüder Wien
 
Für die Ordensgemeinschaften,
das Seelsorgeteam und das
Pastoralratsgremium im
Krankenhaus war diese Woche,
sich und die Ordeneinrichtungen
der Öffentlichkeit zu
präsentieren, ein voller Erfolg.
 
 
 
 
Insbesondere stand an den
einzelnen Thementagen
das jeweilige Personal für
Gespräche und Fragen der
Besucher zur Verfügung.
 
 
Spanische Galleone  
...mein bestes Modell
Bauzeit 2005 bis 2007
 
Spanische Galleone Spanish Galleon - © Erhard Gaube  
"Die spanische Galleone
ist das einzige Modell bei
dem ich den Bau teilweise
dokumentiert habe."
 
Spanische Galleone Spanish Galleon - © Erhard Gaube  
Spanische Galleone Spanish Galleon - © Erhard Gaube  
"Es war beim Bau zusammen
mit dem Diorama auch die
aufwendigste und längste
Modellarbeit was ich
je gebaut habe."
 
Spanische Galleone Spanish Galleon - © Erhard Gaube  
Zur Seite: Galleone  
 
Schnappschüsse
von 1980 bis 2000
 
Irgendwo - Zuffällig
unterwegs aufgenommen
 
Schnappschüsse von 1980 bis 2000 - © Erhard Gaube  
Von 1980 bis 2000 habe
ich privat meistens Diapositive
gemacht. Es war ungleich
günstiger und man hatte die
Auswahl vom Diapositivfilm
Abzüge auf Fotopapier
machen zu lassen.
 
Schnappschüsse von 1980 bis 2000 - © Erhard Gaube  
Schnappschüsse von 1980 bis 2000 - © Erhard Gaube  
Der Begriff der
Schnappschussfotografie
bezieht sich in der Fotografie
auf eine weite Palette von
Arbeiten, die sich mit der
Darstellung von Motiven
ohne gesondertes vorheriges
Arrangement sowie mit
offensichtlicher Spontaneität
auseinandersetzen.
 
Schnappschüsse von 1980 bis 2000 - © Erhard Gaube  
Zur Seite: Schnappschüsse
von 1980 bis 2000
 
 
Wien Aussichten  
Sonnenuntergänge
Abendstimmungen
Wolkenformationen
 
Wien Aussichten - der Himmel über Wien © Erhard Gaube - www.gaube.at  
Aufnahmeort in der Nähe
der Blumengärten Hirschstetten.
An klaren Tagen reicht die
Sicht bis zum Schneeberg.
 
Wien Aussichten - der Himmel über Wien © Erhard Gaube - www.gaube.at  
Wien Aussichten - der Himmel über Wien © Erhard Gaube - www.gaube.at  
Das Blickfeld über gesamt
Wien reicht am Horizont
von Korneuburg im Nordwesten
über den Wienerwald im Westen,
bis Mödling, Baden, Wiener
Neustadt im Südwesten und
Schwechat im Süden.
 
Wien Aussichten - der Himmel über Wien © Erhard Gaube - www.gaube.at  
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Impressum
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und sie ist für mich quasi
der Chat, mein "Social media"
zu meiner Homepage."
 
 
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